Monatsarchiv für Mai 2009

HOFESH SHECHTER COMPANY

Internationale Tanz-Residenz
HOFESH SHECHTER COMPANY
Im Rahmen der 7-tägigen Tanzresidenz in Graz
In Zusammenarbeit mit der Internationalen Bühnenwerkstatt Graz

Begegnung, Tanz und Gespräch

Dienstag | 16. Juni 2009 | 11:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Dom im Berg
Teilnahmegebühr: EUR 14,-

Die Arbeiten des israelischen Choreografen und Tänzers Hofesh Shechter sind echte Publikumsmagnete: Zuschauer rund um den Globus sind fasziniert von seiner ganz eigenen, zuweilen eigenwilligen Tanzsprache. Seit 2004 arbeitet Shechter für “The Place”, das wichtigste britische Zentrum für zeitgenössischen Tanz in London und sorgt mit seinen Stücken nicht nur in der dortigen Tanzszene für einiges Aufsehen. (Kurier)

Schon lange nicht mehr derart energiegeladenen Tanz gesehen wie von Hofesh Shechter, der seine TänzerInnen ebenso in Atem hält wie das Publikum. Hier ist offensichtlich ein Besessener am Werk, ein riesiges Talent, denn er versteht es auch, seine originellen Bewegungsexplosionen in dramaturgisch kluge Stücke zu packen. Seine Tanzsprache erscheint roh und ungeschliffen, und ist trotzdem elegant und überaus attraktiv. Wenn sich der Körper in schmerzlichen Verrenkungen windet oder die Gruppe zu Dancefloor Moves ansetzt, hat das bei Shechter einen Grund – denn Grundtenor seiner Stücke ist der Konflikt, die Unmöglichkeit (?) des friedlichen Zusammenlebens. (Edith Wolf Perez)

Tänzerinnen und Tänzer der Hofesh Shechter Company leiten die Workshops
“Members of the Company lead workshops based on Hofesh Shechter’s distinctive and urban choreography.  Drawing on Shechter’s own specific technique, workshop leaders will help participants find their way into this young company’s edgy style.  A focus on floor-work and dynamic fluid movement will quickly allow the participants to feel that they are progressing towards Shechter’s iconic choreography. Workshops consist of a warm-up class to introduce them to the movement style and to prepare their bodies for the work, followed by repertory based sessions where they will learn sections of the work featured in the current tour.”

Die Tanzsprache und Ästethik von Hofesh Shechter spricht Jugendliche ab 14 Jahren sehr direkt an und erinnert im Setting sehr stark an den Erfolgsfilm „Rhythm is it“.

Teilnehmer der Workshops erhalten zusätzlich zwei Freikarten für folgende Veranstaltungen nach Wahl:

Fragments | Uprising
Montag, 15. Juni, 20:00 Uhr, Dom im Berg
Dienstag, 16. Juni, 20:00 Uhr, Dom im Berg
Uprising | In your rooms
Donnerstag, 18. Juni, 20:00 Uhr, Kasematten
Freitag, 19. Juni, 20:00 Uhr, Kasematten

Rückfragen und Anmeldungen:   
Christoph Thoma, künstlerischer Leiter der Grazer Spielstätten
0316 / 8008 – 9010, christoph.thoma@spielstaetten.at, www.spielstaetten.at
Internationale Bühnenwerkstatt
0664 / 2439475, buehnenwerkstatt@utanet.at, www.buehnenwerkstatt.at;

Woodstock of Performance III


my hobby is my destiny – Milli Bitterli

Milli Bitterli ist Tänzerin und Choreografin. In „my hobby is my destiny.“ erzählt sie über eine Kindheit mit Beruf, über eine jahrelange Tanzausbildung, die eigentlich zu nichts taugt, über das Frau-Werden und Alt-Werden und über die Fragilität des Körpers auf seinem Weg zur ‘Perfektion’. Gemeinsam mit Barbara Kraus und Silke Bake hat sie einen Text kreiert, der von der Faszination und Abstoßung gegenüber ihrem Alltag als Tänzerin erzählt.

„Das ist eine riesige Hilfestellung für das Leben an und für sich. Denn wenn du trainierst, kannst du nicht einfach so vor dich hin leben. Und weil ich gemerkt habe, dass die Erwachsenen Schwächen haben, war das Training ein sehr guter Ort, um für mich das Gefühl zu haben, ich vermeide es, so zu werden wie die Erwachsenen. Ich könne dem vorbeugen. Ich könne versuchen, ein guter Mensch zu werden, meinen Körper und meine Emotionen in den Griff zu kriegen.“

Bitterli gehört […] zu jenen, die weder Anleihen aus dem Theater noch aus der Performance-art nehmen und sich auch nicht als „konzeptuelle“ Choreographen definieren lassen. Innerhalb dieser Minorität hat sie versucht, ein eigenständiges Bewegungsidiom zu entwickeln, das sich auf ihre künstlerischen Überlegungen anwenden lässt. Das ist ihr als einer von ganz wenigen auch gelungen. […]

Mit diesem Bündel an tänzerischen, choreographischen und künstlerischen Ansätzen hat sich Bitterli zu einer der vielversprechendsten österreichischen Choreographinnen entwickelt. (H.Ploebst 2004)

Konzept: Milli Bitterli, Barbara Kraus, Silke Bake
Performance: Milli Bitterli

www.artificialhorizon.at

Termin:   Dienstag, 9. Juni 2009, 20:00

Ort: 
        Landesmuseum Joanneum, Neutorgasse 45, 8010 Graz
Info: +43 (316) 8017 9790 oder www.absolutely–free.atinfo@absolutely-free.at

Integrativer Kunstabend „Was ist schon normal?“

Freitag der 12.06.2009  Location: Greenbox West, Eggenberger Allee 31, 8020 Graz
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Freiwillige Spende

Reservierung erbeten: office@avantGraz.net, +43 650 821 41 34
Programm & Infos: http://www.news.avantGraz.net

Mit diesem kulturellen Integrationsprojekt öffnet der Verein avantGraz Raum für Begnung scheinbarer Gegensätze. Täglich begegnet uns Normen und Abnormitäten. Aber gibt es die Norm? Mittels künstlerischem Ausdruck widmen sich dem Thema:

Performance: der Gruppe “Stille Bewegung” (21.00 Uhr)
Installation: Johannes Schweighofer
Fotografie: Simone Sailer
Malerei: Karin Mauthner-Schaffler
Korrupte Puppe
Lyrik: Thomas Grabner (22.00 Uhr)

avantGraz
Idlhofgasse 7/4/14
8020 Graz
office@avantGraz.net
www.avantGraz.net
www.news.avantGraz.net
www.avantGraz.wikispaces.com

Newsletter 09/09

Newsletter 09/09

***Sprungbrett Tanz im TTZ*** geht in die zweite Runde …

… und es gibt wieder Trainings- und Auftrittsmöglichkeiten!

Mehr Infos hier

Gründung der IG Tanz Steiermark

Es freut uns bekannt geben zu dürfen, dass die IG Tanz Steiermark mit konstituierender Sitzung am 22. April 2009 gegründet wurde.

Wir freuen uns über Ihre/Eure Beteiligung und Mitgliedschaft!

Für den Vorstand
Katharina Dilena, Edith Draxl, Ursula Gigler-Gausterer, Eveline Koberg, Annika Luschin, Andreas Schwarzmann

mehr hier

2 mal 2

Zwei Tanzperformances zu zweit

von und mit Elisabeth Cartellieri und Christine Scherzer

tom waits until it’s over
und left behind

Wann: 14. 15., 16. Mai und 19., 20. Mai 2009 jeweils um 20h
Wo: TTZ, Tanz- und Theaterzentrum Graz, Viktor-Franz-Straße 9, 8051 Graz
Reservierung unter: dancinglisl@hotmail.com, 0650 / 32 95 640
Eintritt: €8,-/13,-

2mal2

tom waits until it’s over

Zwei Personen warten – worauf spielt keine Rolle. Hauptsache, die Zeit vergeht irgendwie. Dabei ist ihnen jede Ablenkung willkommen. Kleinigkeiten werden plötzlich groß und Alltägliches absurd. Und so vergeht die Zeit, ganz ohne Däumchen drehen.

„Eine tänzerisch humoristische, teilweise sogar wortreich kabarettistische Abhandlung über das Vergehen der Zeit. … Clever und mit einem Augenzwinkern inszeniert.“
Kronen Zeitung

„Unterhaltsamer kann Tanztheater kaum gestrickt sein.“
Falter

Left behind

Zwei, die immer wieder probieren. Aber nichts passt.
Manches ist mühsam, fremd, unnormal.
Wie weit tragen die äußeren Umstände dazu bei, ob etwas passt?
Was kann passieren, wenn ständig der Schuh drückt?
Ein Stück über körperliche Einschränkungen, Hürden im Kopf, Barrieren im Alltag und darüber, wie überraschend schön das Abnormale sein kann.

Stückentwicklung und Performance: Elisabeth Cartellieri & Christine Scherzer
Sound: Thomas Bergner
Licht: Thomas Bergner
Dramaturgie left behind: Tom Greder

Mit freundlicher Unterstützung von:
Kultur Steiermark, Stadt Graz Kultur, das andere theater

2 x Tanz am 16. Mai

Minoriten Kultur lädt ein zum Crossover Projekt:

I WITHDRAW INTO MYSELF (AND AVOID THE OTHERS…)
“ES IST NICHT GUT, DASS DER MENSCH ALLEIN SEI”

Tanz: Márta LADJÁNSZKI (Ungarn)
Musik: Zsolt VARGA (Ungarn)
Film: Gyula MOLNÁR (Ungarn)
Text: Katharina TIWALD (Österreich)

Samstag, 16. Mai 2009, 17.00 Uhr

Im Mittelpunkt des Crossover Projekts I withdraw into myself (and avoid the others…) steht die Vereinsamung des Menschen in der Zeit der Globalisierung.
Ein Zuhause findet der Mensch immer mehr in sich selbst. Er ist zwar von seinen Verhältnissen gezwungen, er möchte aber zum letzten Mal noch frei wählen. Hat er das Recht, einsam zu werden? KünstlerInnen aus verschiedenen Kunstsparten untersuchen das Phänomen vor der Folie des Alten Testaments: Neun Bilder, neun Motive der Einsamkeit des Menschen werden in Videoclips, in einem Tanzstück und in literarischen Textassoziationen neu dargestellt. Die Ausgangshypothese ist zugleich der Ausklang des Kunstwerks: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei”.

Márta Ladjánszki, klassisch ausgebildete Jazz- und Modern-Tänzerin; Tanzstudien in Budapest und Wien. Zahlreiche Preise und Stipendien, Soloarbeiten am New Yorker DTW (Dance Theatre Workshop).  Bereits 2005 bei tanz schritt weise mit viel Erfolg zu Gast
Katharina Tiwald, geboren 1979 in Wiener Neustadt, lebt und arbeitet in Wien, Studium Sprachwissenschaft, Slawistik in Wien, St. Petersburg, Glasgow. Schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Theaterstücke.
Gyula Molnár, geboren 1946 in Gyula, lebt und arbeitet in Budapest, habilitierter Professor der Moholy-Nagy Kunstuniversität Budapest, Leiter des Faches Communication Design. Zahlreiche Ausstellungen und Preise.

Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen!
Herzlich,
Birgit Pölzl und Eveline Koberg

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 An alle Tanz und Performancebegeisterten!

Seit der Choreographic Platform, dem steirischen herbst und dem Auftritt auf Einladung des TiB sind sie auch in Graz ein Begriff.
Normalerweie sieht man sie in Montpellier, Wien und Kaaitheater Brüssel.
Das großartige, holländische Tanz/Performanceduo “United Sorry” zeigt bei absolutely free seine neueste Arbeit und eröffnet damit die Reihe:

Woodstock of Performance I
Dancing on a Thin Line
United Sorry (NL/A)

Samstag, dem 16. Mai um 20 Uhr
LMJ Joanneum
Neutorgasse 45

Karten unter:
performance@absolutely-free.at
Telefon: 0316/80179790
oder an der Abendkasse

Es wird garantiert radikal!

Freue mich auf Ihren/Euren Besuch!
Ed. Hauswirth
absolutely free
performance
www.absolutely-free.at

Newsletter 08/09

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