Monatsarchiv für Oktober 2010

Quattro Stagioni

Die neueste Produktion von GE(H)ZEITEN mit dem Titel Quattro Stagioni kommt am 28. Okt. 2010 um 20:00 im TTZ Graz zur Uraufführung.

Premiere: Do 28.10.2010 um 20:00 Uhr im TTZ Graz
weitere Aufführungstermine:
Fr 29.10.2010 | Sa 30.10.2010 | So 31.10.2010 | Mi 03.11.2010 |
Do 04.11.2010 | Fr 05.11.2010 | Sa 06.11.2010
jeweils um 20:00 Uhr im TTZ Graz

Kartenreservierung: karten@gehzeiten.at, 0650/5206520
begin_of_the_skype_highlighting, 0650/5206520

subsTANZ, die von GE(H)ZEITEN initiierte Company für zeitgenössischen Tanz, freut sich Ihnen mitteilen zu können, dass sie vom 28. Okt. – 6. Nov. 2010 unter der künstlerischen Leitung von Mona May ihre neueste Tanzproduktion Quattro Stagioni im TTZ / Tanz- und Theaterzentrum Graz präsentieren wird.
Quattro Stagioni ist keine Schonkost. Das Tanz-Performance-Stück konfrontiert mit Fragen, wagt den Versuch anhand von skizzierten Zustandsbildern kaleidoskopartig menschliche Hintergründe zu erfassen. Wo ist die Grenze zwischen Öffentlichem und Intimem Raum? Was hat die Intimität einer Person in der Öffentlichkeit zu suchen? Wie verhält sich Körper im Öffentlichen Raum, wie im privaten, wie im intimen Raum, welches Gesicht tragen wir in der Öffentlichkeit, was passiert, wenn Intimität in den öffentlichen Raum eindringt? Wer oder was bricht dann ein, wird gesprengt? Sind die Grenzen nicht schon längst verwischt oder sind sie schärfer gezogen denn je?

Idee / Inszenierung: Mona May
Choreographie: Mona May
Tanz: Yves Brägger, Gerhard Fritz, Christa Springer, Rositta Wokoma
Foto-/ Video-/ Lichtcollagen: Eva Postl
Ton- und Lichttechnik: Paul Pritz
Musik/ Komposition: Christian Handler
Kostüm: Mona May
Produktionsleitung: GE(H)ZEITEN Team

Archiv Oktober 2010

YOUR MAJESTIES

Freitag 22. und Samstag 23. Oktober, 20:00, Theater im Bahnhof, Elisabethinergasse 27a

Ein Mann steht auf der Bühne. Jetzt spricht er. Jetzt bewegt er sich. Die Zuschauer sitzen. Eine Frau gibt dem Mann Zeichen. Der Mann spricht weiter. Er spricht über Krieg und Frieden. Er spricht über Gott und die Welt. Und er bewegt sich. Und die Welt verneigt sich.

In Your Majesties inszeniert die Übersetzerin und Choreographin Marta Navaridas Präsident Obamas legendäre „Nobel Lecture“, gehalten am 09.10.2009 in Oslo anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises.

Der Tänzer und Performer Alexander Deutinger wird die Ansprache des amerikanischen Präsidenten neu beleben und damit ein Stück Weltgeschichte aktualisieren.

Konzept, Choreographie: Marta Navaridas
Performance: Alexander Deutinger und Marta Navaridas
Text: Jon Favreau
Produktion: UNICORN (A/E)
Dauer: 37 min

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Butoh Workshoppräsentation
und Solo-Performance j & Celine Angele

Jean Daniel Fricker und Celine Angele (Paris) zeigen eine junge, poetische, fast artistische Tanzsprache.
Sie hat ihr Vorbild im japanischen Butoh und zwar im stürmischen, archaischen Zweig von Tatsumi Hijikata aus den revoltierenden 1950/1960er Jahren.

Diese Performances sind zu sehen am Samstag, 23. Oktober, um 20 Uhr, im TTZ – Tanz & Theater Zentrum Graz, Viktor-Franz-Straße 9, Ticket: 10 € / 8 € , Booking: 0676 847 351 100

Jean Daniel Fricker nennt sein Tanzstück “i”
“Barely a thousand years ago I was naked and dumb I struggle to remember but there’s only emptiness something,
something escapes from it its scream, its form, upside down its exclamation nobody has a name nobody has a name I am but movement and scratches.”

Celine Angele tanzt “La Femme Ailée”
“Incandescent whiteness in pale cloth spred around her. She was looking like a butterfly, a flower born from dawn, and softly coloured by red in the emerging morning light. Wreathed with flowers, from her body torn by joy spring up her crazy prayer. she was looking like a flower born from mud, a body born from earth, rising to ecstasy.”

Workshoppräsentation
Ihre Workshop-Gäste Irmingard Gypser, Mark Hellgoth, Kai Podhraski und Sonja Rosbergen aus der Steiermark zeigen schon am Donnerstag, 21. Oktober, um 20 Uhr, im Studio KI, Graz, Burggasse 9/II ihre Abschlussperformance.
Sie wird nicht nur im Festsaal des früheren Palais Dietrichstein stattfinden sondern vielleicht auch – als Premiere – im eben restaurierten, historischen Stiegenhaus. (Eintritt frei)

Seit 1994 lädt die Steirische Kulturinitiative immer wieder österreichische, aber auch internationale Tanzamateure bzw. semiprofessionelle TänzerInnen nach Graz ein, um mit international bekannten ChoreographInnen einen Talentschub zu erfahren. So war es auch seit 12. Oktober, wo sie mit Jean Daniel Fricker und Celine Angele an ihren Fähigkeiten arbeiten konnten.

Herbert Nichols-Schweiger
Steirische Kulturinitiative

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Tanz Nite in der Oper

Nachdem zur „Tanz Nite # 1“ die Foyers des Opernhauses zum Tanzpodium wurden – und über 200 (!) Tanzfans begeistert nicht nur den Tänzerinnen und der Tänzern der Tanzcompanie zuschauten, sondern bei Zirtaki und Salsa selbst das Tanzbein schwangen, werden sich nun die Neuzugänge der Tanzcompanie der Grazer Oper zur

„Tanz Nite # 2“ am Mittwoch, dem 27. Oktober 2010, 20.30 Uhr,

im intimen Rahmen der Studiobühne der Oper Graz vorstellen!
Dabei wird nicht nur über Herkunft, Ausbildung und Tanzträume mit Darrel Toulon zwanglos getalkt, sondern auch ausgiebig getanzt und performt…sogar gemalt!

Die Tanzkompanie der Oper Graz hat sich seit der letzten Saison verjüngt. Von den sechs durchwegs sehr jungen Menschen, die Darrel Toulon ausgewählt hat, fünf davon hat er direkt von ihrer Ausbildung in ihr erstes Engagement geholt. Die Niederlande, die Schweiz, Frankreich und Kolumbien sind die Herkunftsländer dieser sechs Tänzer (und – nach langer Zeit – auch wieder aus Österreich!), die mit eigenen choreografischen Miniaturen und ungewöhnlichen Happenings Einblicke in ihr Schaffen geben möchten. Es wird eine Reise von den Orten der Tanzausbildungen bis in die Karibik unternommen, wobei Mozart ebenso eine tragende Rolle spielt, wie die Verbindung von Videokunst, Malerei und Tanz. Die Gestaltung des Abends liegt ganz in den Händen der Tänzerinnen und Tänzer, den sie nutzen, um über sich zu erzählen – und auf (noch) unentdeckte Talente hinzuweisen. Überraschungen sind garantiert, und – wie schon oft in den TANZNITES passiert- wird auch das Publikum ins Geschehen eingebunden werden.
Let’s dance!

Tanzfansbrief Okt 10

 

Archiv Werkstatt2.10 Oberzeiring

It is not always WYSIWYG, @tendance/C.Medina

Die neue Choreographie von @tendance/C.Medina
werkstatt 2.10 festival in Oberzeiring
am 6. Oktober, 21:00h im THEO – grosser Saal
Hauptstr. 7a, Oberzeiring

WYSIWYG ist das Akronym für das Prinzip „What You See Is What You Get“
(was du siehst, ist [das], was du bekommst). Bei echtem WYSIWYG
wird ein Dokument am Bildschirm genauso angezeigt, wie es gedruckt wird.
Manchmal sehen wir aber nur ein Scheinbild, welches auch Geschichten
erzählt, die nicht sofort erkennbar sind. Deshalb blicken wir unter die
Oberfläche und betrachten die Szenen aus verschiedenen Perspektiven
– dennoch scheint das Gras auf der anderen Seite immer grüner zu sein.
Christina Medina ist bekannt für ihre eigenständige Handschrift und
verbindet zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus dem Theater.

TänzerInnen: Lindsay Alford, Koto Aoki, Young Na Hyun
Apprentice: Mark Medrano
Konzept: Christina Medina und Thomas Melde
Choreographie: Christina Medina mit den TänzerInnen
Sound Design: Mary Ronayne-Keane
Costume Design: Matthias Strahm
Light Design: Eugen Schoeberl

Co-Produktion mit
WERKSTATT2.10 | theaterland steiermark
Ticket Reservierung auf Theaterland Steiermark Homepage:
http://www.theaterland.at/2010/20101006/content.html

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“Hie und da, wenn das Glück mir günstig war”
(spartenübergreifende Performance), deutschsprachigen Premiere von Wildlaks

Deutschsprachige Uraufführung: 8.Oktober 2010, 19 Uhr,
werkSTATT 2.10/theaterland steiermark, THEO großer Saal, Oberzeiring

Basierend auf dem Roman Hunger (1890) des norwegischen
Nobelpreisträgers Knut Hamsun erzählt das Stück vom Überlebenskampf
eines jungen Schriftstellers in einer Großstadt. Durch die Medien
Musik, Tanz, Text und Video wird sein Hunger auf mehreren Ebenen
spürbar: sein physischer Hunger, aber auch sein tiefes Verlangen nach
künstlerischer Anerkennung und menschlicher Nähe. Seine Gabe, sich
selbst in diesem Zustand genauestens zu beobachten, sorgt für
humoristische und unheimliche Momente.

Presse:
“Eine multimediale Kurzgeschichte, mit gekonnt ineinander verwobenen
künstlerischen Elementen. Einfach, unprätentiös und elegant.” Harstad
Tidende (N).

Konzept: Annika Luschin, Lars Skoglund
Komposition: Lars Skoglund
Choreographie: Annika Luschin, in Zusammenarbeit mit Nick Bryson und
Erik McKenzie
Video: Annika Luschin
Tanz: Erik McKenzie, Makiko Ito
Text: Knut Hamsun
Stimme: Martin Horn

www.wildlaks.com
Eine Koproduktion mit werkSTATT 2.10/theaterland steiermark und 2
steps forward/IG Tanz Steiermark.

http://www.theaterland.at/2010/20101006/content.html

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2×2 Tanzperformances mit Elisabeth Cartellieri und Christine Scherzer

tom waits until it’s over

Zwei, die warten.
Worauf? Egal.
Hauptsache, die Zeit vergeht.
Irgendwie.
Dabei ist ihnen jede Ablenkung willkommen. Kleinigkeiten werden
plötzlich groß und Alltägliches absurd.
Und so vergeht die Zeit.
Irgendwie.
Ohne Däumchen drehen.

left behind

Zwei, die sich nicht wohlfühlen. Wie ein Fisch mit Fahrrad oder ein
Topf ohne Deckel.
Irgendetwas passt nicht.
Wie verirrte Puzzleteilchen suchen die beiden ihren Platz im Bild.
Vieles ist mühsam, fremd, unnormal. Doch was ist eigentlich normal?
Ein Stück über körperliche Einschränkungen, Hürden im Kopf, Barrieren
im Alltag.
Darüber, wie man gemeinsam Strategien finden kann, um Grenzen
anzunehmen und sie auch zu überwinden.
Und zum Schluss… findet der Fisch seinen Topf.

Stückentwicklung und Choreografie: Elisabeth Cartellieri, Christine Scherzer
Technik, Sound und Licht: Thomas Bergner

Samstag, 16. Oktober, 19.30 in St. Marein/Graz
Information: Elisabeth Cartellieri, dancinglisl@hotmail.com